
Den bereits fertig gewürzten Spießbraten (Metzger fragen!) auf dem Drehspieß befestigen, Grill auf 160 – 170°C vorheizen.
Gesamtzeit: 95 Minuten
Portionen: 4
2600 g Spießbraten mit Dörrfleisch- und Zwiebel-Füllung
10 mittelgroße Kartoffeln
200 g geriebener Emmentaler
Paprika edelsüß
Feines Meersalz
Bunter Pfeffer
200 g Schmand
Frischer Schnittlauch
Rapsöl für die Plancha
Den bereits fertig gewürzten Spießbraten (Metzger fragen!) auf dem Drehspieß befestigen, Grill auf 160 – 170°C vorheizen.
Drehspieß in den Grill einhängen, Motor starten, bei geschlossenem Deckel auf 75°C Kerntemperatur garen.
Kerntemperatur mit Meater Plus überwachen, Fortschritt auf dem Smartphone anzeigen lassen.
Kartoffeln auf dem Seitenbrenner kochen, alternativ vorgekochte Kartoffeln vom Vortag verwenden.
Nach dem Garen Wasser abgießen, Kartoffeln etwas erkalten lassen, Schale pellen.
Mit flachem, schwerem Gegenstand (z. B. Burger Smasher) Kartoffeln auf ca. 1 cm Höhe zerdrücken.
5°C vor Zielkerntemperatur des Spießbratens Drehspieß zur Seite schieben. Plancha einsetzen, direkt beheizen, mit Rapsöl benetzen.
Kartoffeln auf Plancha zerdrücken, Unterseite kross braten.
Kartoffeln mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen, mit geriebenem Emmentaler bestreuen und überbacken.
Die Vorbereitung ist das A und O: Wenn dein Spießbraten bereits mit einer herzhaften Füllung aus Speck, Zwiebeln und Gewürzen daherkommt – wie unser Stück von Kreutzers – kannst du direkt loslegen. Befestige den Braten fest auf dem Drehspieß. Heize deinen Gasgrill auf 160–170 °C Grilltemperatur vor und stelle sicher, dass der Motor des Spießes funktioniert. Bei indirekter Hitze garst du das Fleisch nun bei geschlossenem Deckel auf eine Kerntemperatur von etwa 75 °C.
Nutze am besten ein Thermometer (z. B. Meater Plus), um die Temperatur im Blick zu behalten – dein Spießbraten soll schließlich perfekt auf den Punkt gegart sein. Die Grillzeit beträgt etwa 90 Minuten, abhängig vom Stück und der Dicke des Bratens.
Während der Spieß sich dreht, bereitest du die Smashed Potatoes vor. Koche die Kartoffeln in Wasser auf dem Seitenbrenner oder verwende gekochte vom Vortag. Nach dem Abgießen und Abkühlen entfernst du die Schale und drückst sie mit einem schweren Gegenstand – ideal ist ein Burger Smasher – auf etwa 1 cm Höhe.
Kurz vor Erreichen der Ziel-Kerntemperatur deines Spießbratens, schiebst du den Drehspieß zur Seite und setzt die Plancha ein. Heize sie direkt auf, gib etwas Rapsöl dazu und lege die zerdrückten Kartoffeln darauf. Brate sie von unten schön knusprig, würze mit Paprika, Salz und Pfeffer und streue den geriebenen Käse darüber. Wenn der Käse geschmolzen ist und der Braten fertig ist, richtest du alles gemeinsam mit einem Klecks Schmand und etwas Schnittlauch an.
Ein Spießbraten Setup gehört zu den beliebtesten Methoden für gleichmäßige Bratergebnisse. Dank Drehspieß erreichst du perfekte Kruste und saftiges Inneres – ein echter BBQ-Klassiker. Auch als Rollbraten oder aus Schweinenacken lässt sich dieses Gericht wunderbar variieren. Solltest du keinen Grill zur Hand haben, funktioniert das Rezept auch im Backofen, idealerweise mit Umluft und Grillfunktion.
Der Spießbraten lässt sich zudem wunderbar vorbereiten – du kannst ihn sogar vorab im Kühlschrank marinieren oder vakuumieren. Mit einer aromatischen Gewürzmischung, einem Hauch Senf und optional etwas Knoblauch kannst du ihn geschmacklich individualisieren. Lass dich inspirieren!
Wusstest du schon, dass ein Spießbraten nicht nur auf dem Gasgrill, sondern auch im Backofen oder auf dem Kugelgrill gelingt? Für echte Grillfans ist der Spießbraten aber die Königsdisziplin: Der gleichmäßige Dreh auf dem Drehspieß sorgt für eine besonders knusprige Kruste und erhält dabei den kostbaren Fleischsaft. Viele Grillmeister greifen dafür gern auf Schweinenacken oder Rollbraten zurück – zwei besonders saftige Varianten vom Schwein, die sich ideal für lange Grillzeiten eignen.
Du kannst deinen Spießbraten übrigens auch im Jäger Style zubereiten: Dafür passen eine herzhafte Füllung mit Champignons, Zwiebeln, etwas Speck, Senf und eine kräftige Gewürzmischung perfekt. Einige Grillfreunde verfeinern ihr Rezept sogar mit Paprikapulver, Knoblauch oder einem Schuss Olivenöl. Falls du gern etwas ausprobierst, schneide deinen Braten in dicke Scheiben und grille sie direkt auf dem Rost – das bringt noch mehr Feuer und ins Spiel.
Auch die Zubereitung der Beilage bietet Spielraum: Statt der klassischen Smashed Potatoes kannst du die Kartoffeln auch mit Butter oder Öl in der Pfanne anbraten oder mit etwas Gemüse wie Paprika, Zucchini oder Tomaten kombinieren. Die Zugabe von Salz und Pfeffer ist dabei natürlich Pflicht – ebenso wie ein präzises Thermometer, mit dem du die Kerntemperatur im Auge behältst.
Du möchtest dein Können mit anderen teilen? Dann nimm doch ein Video von deinem Spießbraten Rezept auf, sammle Bewertungen von Freunden oder verschicke es per E-Mail-Adresse. Egal, ob du viel oder wenig Platz auf dem Grill hast – dieses Rezept passt immer. Und wenn du noch kein eigenes Thema fürs nächste BBQ hast: Wie wäre es mit einer Variation mit Hähnchen, einer rauchigen Note vom Holzfeuer oder einer feurigen Chili-Marinade?
Die Kombination aus indirekter Hitze, kontrollierter Grilltemperatur und rotierendem Drehspieß macht den Spießbraten zu einer saftigen Delikatesse, bei der sich Röstaromen perfekt entwickeln können. Durch das gleichmäßige Garen bleibt der Fleischsaft im Inneren – und genau deshalb greifen viele Grillfans zu Schweinenacken, da dieser besonders saftig und geschmacksintensiv ist. Ein gut gebundener Rollbraten mit würziger Füllung aus Zwiebeln, Speck, Champignons oder Senf macht das Ergebnis noch noch aromatischer.
Ja, sogar sehr gut! Auch wenn der Grill natürlich die Krönung ist, gelingt dein Schweinebraten auch im Backofen bei Umluft. Wichtig ist hier die richtige Temperatur (ca. 160 °C) und viel Geduld. Für das typische Grillaroma kannst du mit einer Gewürzmischung arbeiten, die Paprika, Pfeffer, Salz, etwas Olivenöl und eine Prise Knoblauch enthält. Und wenn du das Fleisch vorher mit einem Schmetterlingsschnitt vorbereitest, verkürzt sich die Grillzeit, da es flacher gegart werden werden kann.
Bereits gegarter Spießbraten hält sich 2–3 Tage im Kühlschrank, sofern er luftdicht verpackt ist. Falls du ihn vorbereiten möchtest: Einfach gut mit Senf einreiben, mit einer aromatischen Gewürzmischung bestreuen und über Nacht ziehen lassen. So hast du am nächsten Tag weniger Arbeit mit der Vorbereitungszeit – perfekt für spontane Grillabende.
Neben einem guten Grill, einem stabilen Drehspieß und einem zuverlässigen Thermometer lohnt sich der Einsatz einer Guss-Pfanne oder Plancha – besonders für die Beilage. Hier kannst du Kartoffeln, Gemüse oder auch einzelne Scheiben vom Braten nachgrillen. Besonders hilfreich: ein exakter Meater oder ein digitales Thermo-Tool, mit dem du die Kerntemperatur direkt auf dem Smartphone überwachen kannst.
Nicht unbedingt – auch ein gefüllter Hähnchen-Roll oder Schwein-Rind-Mix ist möglich. Beliebt sind auch Varianten mit Speck-Umwicklung, marinierte Schweinenacken oder gewickelter Braten mit Paprika, Zwiebeln und Champignons. Die Vielfalt macht’s – und auch Vegetarier*innen können bei der Beilage kreativ werden.
Ganz einfach: Experimentiere mit der Füllung, kombiniere neue Zutaten, nutze aromatische Öle wie Olivenöl oder Rapsöl und finde deine bevorzugte Hitze-Einstellung auf dem Grill. Ob klassisch oder kreativ – jedes neue Rezept bringt dich weiter. Und wenn du stolz bist auf dein Ergebnis, teile es mit anderen: als Blogpost, YouTube-Video, über deine E-Mail-Adresse oder in einem Grillforum. So bekommt dein Spießbraten die Bewertungen, die er verdient.
Nutze die Seite deines Grills effektiv: Während der Spieß rotiert, kannst du auf einer Gussplatte oder in der Pfanne die Smashed Potatoes garen. Alternativ funktionieren auch Champignons, Zwiebelringe oder kleine Bratwürste als Beilage. Und wenn der Platz trotzdem nicht reicht, einfach in Etappen garen – oder den Backofen zur Hilfe nehmen.
Nutze die Seite deines Grills effektiv: Während der Spieß rotiert, kannst du auf einer Gussplatte oder in der Pfanne die Smashed Potatoes garen. Alternativ funktionieren auch Champignons, Zwiebelringe oder kleine Bratwürste als Beilage. Und wenn der Platz trotzdem nicht reicht, einfach in Etappen garen – oder den Backofen zur Hilfe nehmen.