Welches Steak ist das beste? Dein Guide durch die beliebtesten Cuts
Wer liebt sie nicht – saftige, aromatische Steaks frisch vom Grill? Doch welches Steak ist das beste, und worin unterscheiden sich T-Bone, Rib Eye oder Dry Aged Beef? Nicht jeder Zuschnitt eignet sich für jede Zubereitung, und auch Geschmack, Textur und Fettanteil variieren stark von Cut zu Cut. Wenn du weißt, worauf du achten musst, kannst du dein Steak-Erlebnis gezielt an deinen Geschmack und deine Grillgewohnheiten anpassen.
Die Klassiker: T-Bone Steak, Rib Eye & Co.
Bevor du dich für ein Stück entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die beliebtesten Steakzuschnitte, die du in Restaurants, Metzgereien und beim BBQ findest. Hier kommen die Klassiker, die auf keinem Grill fehlen dürfen – und was sie so besonders macht:
T-Bone Steak: Zwei Steakarten, ein Cut
Das T-Bone Steak ist ein echter Klassiker. Es besteht aus zwei Teilen: dem zarten Filet (Tenderloin) und dem kräftigen Roastbeef (Rumpsteak), getrennt durch den typischen T-Knochen. Dieser sorgt für besonders gleichmäßige Hitzeverteilung beim Grillen. Ideal für alle, die sich nicht zwischen zwei Steakvarianten entscheiden wollen.
Porterhouse Steak: Mehr Filet, mehr Genuss
Das Porterhouse ist dem T-Bone sehr ähnlich, enthält aber deutlich mehr Filet – perfekt für alle, die es besonders zart mögen. Die Kombination aus Rinderfilet und Roastbeef macht diesen Cut ideal zum Teilen. Besonders in der Dry-Aged-Variante entfaltet das Porterhouse seinen vollen, kräftigen Geschmack auf dem Grill.
Dry Aged Beef: Reifung für intensiven Geschmack
Dry Aged Beef reift mehrere Wochen am Knochen – unter kontrollierten Bedingungen in speziellen Reifekammern. Dabei verliert das Fleisch Wasser, wird besonders zart und entwickelt ein intensives, leicht nussiges Aroma. Gerade klassische Cuts wie Rib Eye, T-Bone oder Porterhouse profitieren stark vom Dry Aging und bieten ein tiefes Geschmackserlebnis für echte Steakliebhaber.
Rib Eye Steak: Saftig, intensiv, durchzogen
Das Rib Eye Steak (auch Ribeye oder Entrecôte genannt) stammt aus der Hochrippe des Rinds. Dieser Bereich liefert besonders saftiges und aromatisches Fleisch. Es ist stark marmoriert und enthält den typischen Fettkern – das „Auge“. Dadurch bleibt es saftig und entwickelt beim Grillen ein intensives Aroma. Für viele ist das Rib Eye das beste Steak der Welt.
Tipp für Einsteiger
Du möchtest dich langsam an die Welt der Steaks herantasten? Dann probiere ein Flank Steak oder ein gut gereiftes Rib Eye. Beide bringen viel Geschmack mit, sind relativ unkompliziert in der Zubereitung und verzeihen kleine Fehler beim Garen – ideal für den Einstieg.
Was macht gutes Steakfleisch aus?
Wenn du herausfinden willst, welches Steak das beste für dich ist, lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Haltung und Zuschnitt. Ein gutes Steakfleisch zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Herkunft & Haltung: Je besser die Tierhaltung, desto höher meist auch die Fleischqualität. Artgerechte Aufzucht und stressfreie Schlachtung wirken sich positiv auf Geschmack und Struktur aus.
Marmorierung: Der Fettanteil ist entscheidend für Saftigkeit und Geschmack. Cuts wie das Rib Eye leben von ihrer Fettmarmorierung.
Reifung: Besonders aromatisch wird Fleisch durch Reifung. Dry Aged Rindfleisch ist intensiver im Geschmack und deutlich zarter – ein echtes Highlight für Genießer.
Steak Cuts im Überblick – diese Zuschnitte solltest du kennen
Ein „Cut“ oder Zuschnitt bezeichnet das konkrete Stück Fleisch, das beim Zerlegen aus dem Rind geschnitten wird – etwa aus Rücken, Bauch oder Hüfte. Jeder Cut hat seine eigene Textur, sein eigenes Aroma und eignet sich für bestimmte Garmethoden. Die Wahl des richtigen Zuschnitts ist daher entscheidend für dein perfektes Steak-Erlebnis.
Neben den bekannten Klassikern gibt es viele weitere spannende Stücke, die du vielleicht noch nicht auf dem Schirm hast:
Onglet (Nierenzapfen): Sehr aromatisch, aus dem unteren Bauchbereich – ideal medium bis medium rare.
Filet Mignon: Der zarteste Teil vom Rind – butterweich, aber eher milder im Geschmack.
Flank Steak: Dünn, grobfaserig, kräftig im Geschmack – perfekt zum Kurzbraten und Aufschneiden gegen die Faser.
Tomahawk Steak: Ein Rib Eye mit extralangem Knochen – optisches Highlight auf dem Grill.
Rinderhüfte: Preiswert und vielseitig – ein guter Allrounder für Steaks, Spieße oder Pfannengerichte.
Schulter / Nacken: Eher zum Schmoren oder für Pulled Beef – weniger für klassisches Kurzbrat-Steak geeignet.
Die Auswahl an Steakzuschnitten ist riesig – jede Steakart hat ihren eigenen Charakter. Es lohnt sich, verschiedene Cuts auszuprobieren, um dein persönliches Lieblingssteak zu finden.
Was ist mit Steaks vom Schwein?
Auch beim Schwein gibt es hervorragende Steakzuschnitte – etwa Kotelett, Secreto oder Nackensteak. Sie sind meist günstiger als Rind, bringen viel Eigengeschmack mit und eignen sich besonders gut für direktes Grillen oder Kurzbraten.
Zubereitung: Grill oder Pfanne?
Wie du dein Steak zubereitest, hängt von der Steakvariante, dem Fettgehalt und der Dicke ab. Grundsätzlich gilt:
Rib Eye Steaks: Perfekt für den Grill, ideal bei hoher Hitze (z. B. Sizzle-Zone oder Gussplatte).
T-Bone und Porterhouse: Erst langsam garen (Reverse Sear), dann scharf angrillen.
Filet / Tenderloin: In der Pfanne bei mittlerer Hitze braten – zu hohe Hitze lässt es schnell austrocknen.
Warum der Grill oft die bessere Wahl ist
Gerade bei dickeren Cuts wie Rib Eye, T-Bone oder Porterhouse ist der Grill unschlagbar: Direkte Hitze sorgt für eine kräftige Kruste (Maillard), während das Innere zart bleibt. Zusätzlich sorgt der Knochen – wenn vorhanden – für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und intensiveren Geschmack.
Du willst das perfekte Steak vom Grill?
Du möchtest genau wissen, wie du das perfekte Steak auf dem Grill hinbekommst – inklusive Garpunkte, Grillzeiten und Kruste? Dann schau dir unser YouTube-Video an: